![]() ![]() ![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Sterne Gottes So
wie die Englein in der Nacht, |
Seelenwanderung Wenn
unsre Seelen wandern, © RvB |
||||||||||||||||||||||||||||||||
|
In Liebe, ewig verbunden Solange,
wie die Sonne und der Mond,
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
Die Rose Sabrina |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
| In
Gottes großem, weiten Garten, blüh’n die Blumen wunderbar, erblickte dort einst eine Rose, die ich zuvor noch niemals sah. Als ich wollte nach ihr fassen, um sie mir näher anzusehn, hörte ich ein leises raunen, „Nein, bitte, bitte, lass mich stehn“. Es war die Rose die da flehte, „lass mich stehn an diesem Ort, ich warte hier auf einen Engel, er holt mich später von hier fort“. Sie sprach weiter, voller Schmerz, „Mir ist, als sei die Zeit gekommen, ach bitte, schreib’ mir mit viel Herz, noch ein Gedicht, ganz unbenommen“. |
Charmant
und voller Liebe, nahm ich die Rose in die Hand, ich küsste Stängel, Blatt und Triebe, als eine Träne in meinem Auge stand. Sie ist so jung, sie ist so schön, trägt dennoch Trauer tief im Herz, nichts kann ihr noch helfen, heut’ geht sie von uns, Himmelwärts. Nun kam ein Engel in der Nacht, grub sie frei und aus der Erde, nun, sprach er, auf Gottes Wunsch, ein Engel aus dir werde. Gemeinsam gingen sie nun fort, reinen Herzens immer weiter, reihten sich mit anderen ein, auf der langen Himmelsleiter. |
||||||||||||||||||||||||||||||||
© RvB |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
| Engel kehren von Zeit zu
Zeit auf die Erde zurück und versuchen ihren Eltern und allen die um
sie weinen die Tränen zu trocknen, aber es sind zu viele, denn es sind |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Tränen
ohne Ende © RvB |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Einmal Erde und zurück Sonntags,
montags und so weiter, In
seiner Nähe spürst du Wärme, Wer Gutes tut und an ihn
denkt, © RvB |
Himmlische Grüße Schön ist der Tag, Ich
spüre nur Wärme, Wenn oben am Himmel, © RvB |
||||||||||||||||||||||||||||||||
Himmlischer Wunsch Bin nun im Himmel und voller Glück, ein Engel führte mich zurück, auf Erden war die Zeit sehr schön, traurig nur, musst' zu früh gehen. Recht gern wär’ ich geblieben, in eurer Näh, an Mutters Hand, x-mal am Tag schau ich herunter, seh’ Tränen rinnen, auf ihr Gewand. Ach Mütterlein, du musst nicht weinen, bin hier im Himmel nicht allein, rings um mich, du musst mir glauben, ist Freude nur und Sonnenschein. Nie wieder spürte ich den Schmerz, als Engel hab ich viel zu tun, charmanten Kindern Schutz gewähren oder nur wachen, wenn sie ruh’n. Recht oft noch die Gefühle wanken, ich war nur kurz, zu Gast auf Erden, nach dem gefallen sind die Schranken, nun, sollten die Herzen Ruhe finden, auch wieder Glück und Freude tanken. © RVB |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
Licht umspannt die Welt Sah das Licht der Kerzen, an euren Fenstern stehen, befreit von allen Schmerzen, rannen Tränen ungesehen, in meine kleine Hand. Noch spüre ich an diesem Ort, all eure Liebe, in einem fort. Wenn ich an Weihnacht singe, im Himmel, mit viel Kraft, lasst Freude ihr erklingen, dass ich es hab geschafft. © RVB |
Der Engel vom Kirchturm Wieder klingen leis’ die Glocken, in der dunklen kalten Nacht, leise fallen weiche Flocken, die der Winter uns gebracht. Singe draußen mit den Kindern, an der Tanne vor dem Haus, blicke in der Kinder Augen, reine Freude, strahlen sie aus. Ich hörte bei der Kirchturmspitze, noch eine zarte Stimme singen, als vom Turm dann leise - die Glocken hell erklingen. © RVB |
||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Engel mit der goldenen
Stimme |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
| © RVB | |||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
In meinem Herzen Silber glänzend schien der Mond Ich spürt‘ in meinem Herzen © RvB
|
|
||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
"Der Weg der Bestimmung" |
Schaue ich zur Sonne, © RvB |
||||||||||||||||||||||||||||||||
| |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
Kristallisierte Tränen |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||
Zarte Berührung Seht ihr in meinem Garten all die schöne, bunte Pracht, Blumen die mir die Liebsten reichlich hierher gebracht. Ich schau täglich hier vorbei niemand hat mich je gesehn, aber gespürt, im Vorübergehn. Wie ein leiser warmer Wind, in der Berührung gleich, leise und zart zieht sie durch euch, dringt dann ins Herz ganz weich. © RvB |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
Die sieben Tugenden Sieben Worte sprach der Weise, alle sorgsam ausgedacht, bringen dich im Leben leise, ruhig und sicher durch die Nacht. In deine Worte leg die Wahrheit, noch Demut und Gerechtigkeit, auch Liebe und Barmherzigkeit. Weisheit leg noch mit hinein ihr zu folgen ist nicht leicht, letztendlich soll dir Glaube helfen der Tugend Ziel, wär dann erreicht. © RvB |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() ![]() |
Die Schwanenbotschaft Sieben Schwäne flogen aufs weite Meer hinaus, blickte in den Himmel rief deinen Namen aus. Ich hörte leise eine Botschaft nur weiß ich nicht für wen, aber, ich lasse sie hier stehn. Wenn Blumen in der Nacht im Licht des Mondes blühn, lass alles stehn und liegen dann werden wir uns wieder sehn. © RvB |
||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
| Meine Lieben, so viele Jahre habe ich mit euch verbracht, wir hatten viel Spaß, ab und zu auch geweint und gestritten, nicht immer nur gelacht. Blicke gerne zurück, denn die Zeit mit euch war doch sehr schön ruhig und leis’ bin ich gegangen, ein Engel kam, durft’ mit ihm gehen. Ich bin hier glücklich und befreit von allen Qualen und aller Pein, nur ein leichter Flügelschlag und ich kann wieder bei euch sein; auch wenn die Augen mich nicht sehen, ihr spürt den Flügelschlag - als Winde, die euch sanft umwehen. Wenn eure Gedanken sich um mich ranken, dann spür’ ich die Kraft in euren Herzen und sehe in meinem Garten, die Lichter aller Kerzen; leise treiben dann die Tränen neue Blüten aus dem Triebe, denn die Kraft die uns verbindet ist die Freundschaft und die Liebe. In Liebe eure Sabrina |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() |
![]() |
||||||||||||||||||||||||||||||||
| Rudolf von Bingen schrieb diese Abschiedsgedichte für Sabrina Wild und wünscht allen Trauernden, die Kraft loszulassen; |
|||||||||||||||||||||||||||||||||
|
nur so wird aus dem Schmerz, dass ein lieber Mensch gegangen ist, Freude und Hoffnung, dass er am Ziel angekommen ist.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||