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Abschied.von der Er.de
und Trauer um

 

Sabrina Wild

Wenn du mich suchst?

Suche mich in deinem Herzen,
aber schaue tief, ganz tief hinein,
blickst du, durch die Erinnerung,
rein und klar, das Bild wird sein.
Ich werde dort, stets auf dich warten.
nur dort, bin ich dir jetzt ganz nah,
aber auch als  Engel – immer für dich da.

© RvB

        

Die Himmelsleiter

Es geschah in einer dunklen Nacht,
als ich aus meinem Schlaf erwacht,
nicht der Schmerz hat mich geweckt,
ein Engel war’s, der mich zu gedeckt.
Ganz leise sprach er dann zu mir,
ich kam auf Gottes Wunsch zu dir,
ruh’ dich noch ein paar Stunden aus,
wir gehen bald aus diesem Haus.
Langsam wichen mir die Schmerzen,
aus den Gliedern aus dem Herzen,
der Engel sprach darauf zu mir,
leg’ ab die Angst und folge mir.
So gingen wir dann immer weiter,
ich sah von fern, die Himmelsleiter,
nun sah ich Engel, auf allen Seiten,
bis in den Himmel, mich geleiten.

© RvB


       
Himmlische Blicke

Blicke mit geschlossnen Augen,
rauf zu dir, ins Himmelszelt,
ich kann dich dort deutlich sehn,
nun weiss ich, dass es dir gefällt,
im Himmel, deiner neuen Welt.


 © RvB
        
Wer nach dem irdischen Leben noch neue Freunde findet, kann nicht Tod sein, aber ein Engel.

© RvB
        

Die Sterne Gottes

So wie die Englein in der Nacht,
an deinem Bette sangen,
bist du, als wir an dich gedacht,
ruhig und leis', von uns gegangen.
Ich schau zum Himmel, in die Fern'
nun kann man dich dort oben seh'n,
als helles Licht, als Gottes Stern.
~
Wenn Gott will, sehn wir uns wieder,
in seiner Näh' am Himmelszelt,
leuchten dann aus weiter Ferne,
den Lieben noch, als helle Sterne.

 © RvB

Seelenwanderung

Wenn unsre Seelen wandern,
ins Himmelslicht hinein,
leuchten sie als helle Sterne,
durch ihre Liebe, klar und rein.
~
Sie strahlen in die Herzen,
am Tag und in der Nacht,
behüten dort die Seelen,
ruhevoll und mit Bedacht.
Ich werde ihnen folgen,
nur weiß ich noch nicht wann,
aber meine Zeit ~ ist auch mal dran.

© RvB

       

In Liebe, ewig verbunden

Solange, wie die Sonne und der Mond,
am Himmel, mit anderen Sternen wohnt,
bringen sie das Licht vom Firmament,
rein in die Herzen, in denen Feuer brennt.
Im Feuer des Herzen, schmiede dein Glück,
nur so bleibt es bei dir, in Freud und im Leid,
als Liebe getarnt, in alle Ewigkeit.

Chaos herrschte, wenn diese Welt,
ohne die Liebe, die Gott uns gegeben,
rein aus dem Feuer, allein müsste leben.
Im Feuer der Liebe, liegt der Menschen Glück,
nur wenn man es teilt, kommt es wieder zurück,
nur wer es verschenkt, in Freud und im Leid,
auch Liebe wird ernten, in Ewigkeit.

 © RvB

       

Die Rose Sabrina

In Gottes großem, weiten Garten,
blüh’n die Blumen wunderbar,
erblickte dort einst eine Rose,
die ich zuvor noch niemals sah.
Als ich wollte nach ihr fassen,
um sie mir näher anzusehn,
hörte ich ein leises raunen,
„Nein, bitte, bitte, lass mich stehn“.
Es war die Rose die da flehte,
„lass mich stehn an diesem Ort,
ich warte hier auf einen Engel,
er holt mich später von hier fort“.
Sie sprach weiter, voller Schmerz,
„Mir ist, als sei die Zeit gekommen,
ach bitte, schreib’ mir mit viel Herz,
noch ein Gedicht, ganz unbenommen“.
Charmant und voller Liebe,
nahm ich die Rose in die Hand,
ich küsste Stängel, Blatt und Triebe,
als eine Träne in meinem Auge stand.
Sie ist so jung, sie ist so schön,
trägt dennoch Trauer tief im Herz,
nichts kann ihr noch helfen,
heut’ geht sie von uns, Himmelwärts.
Nun kam ein Engel in der Nacht,
grub sie frei und aus der Erde,
nun, sprach er, auf Gottes Wunsch,
ein Engel aus dir werde.
Gemeinsam gingen sie nun fort,
reinen Herzens immer weiter,
reihten sich mit anderen ein,
auf der langen Himmelsleiter.

© RvB

       

       

Engel kehren von Zeit zu Zeit auf die Erde zurück und versuchen ihren Eltern und allen die um sie weinen
die Tränen zu trocknen, aber es sind zu viele, denn es sind 

Tränen ohne Ende

Leise fallen Engelstränen,
und meine ~ fallen laut,
kann keine Ruhe finden,
aber deine Nähe fühlen und
spüren, auf meiner Haut.

© RvB

        

Einmal Erde und zurück

Sonntags, montags und so weiter,
an allen Tagen, wo du auch bist,
 bitt' ich dich, an Gott zu denken,
recht viel Freude, ihm zu schenken.

In seiner Nähe spürst du Wärme,
nie wieder Schmerz, für alle Zeit,
aber seine Liebe, in alle Ewigkeit.

Wer Gutes tut und an ihn denkt,
ist voller Freude, wenn er schenkt,
lebt so auf Erden voller Glück,
denn als Engel, fährt er zurück.

© RvB


Himmlische Grüße

Schön ist der Tag,
auch schön die Nacht,
bin durch eure Liebe,
reichlich bedacht. 

Ich spüre nur Wärme,
nie wieder Schmerz,
all eure Liebe, erfüllt mir das Herz.

Wenn oben am Himmel,
ihr die Sterne seht blinken
lasst die Herzen sich öffnen,
die Engel euch winken.

© RvB


       


Himmlischer Wunsch

Bin nun im Himmel und voller Glück,
ein Engel führte mich zurück,
auf Erden war die Zeit sehr schön,
traurig nur, musst' zu früh gehen.

Recht gern wär’ ich geblieben,
in eurer Näh, an Mutters Hand,
x-mal am Tag schau ich herunter,
seh’ Tränen rinnen, auf ihr Gewand.

Ach Mütterlein, du musst nicht weinen,
bin hier im Himmel nicht allein,
rings um mich, du musst mir glauben,
ist Freude nur und Sonnenschein.

Nie wieder spürte ich den Schmerz,
als Engel hab ich viel zu tun,
charmanten Kindern Schutz gewähren
oder nur wachen, wenn sie ruh’n.

Recht oft noch die Gefühle wanken,
ich war nur kurz, zu Gast auf Erden,
nach dem gefallen sind die Schranken,
nun, sollten die Herzen Ruhe finden,
auch wieder Glück und Freude tanken.

 © RVB


       

Licht umspannt die Welt

Sah das Licht der Kerzen,
an euren Fenstern stehen,
befreit von allen Schmerzen,
rannen Tränen ungesehen,
in meine kleine Hand.

Noch spüre ich an diesem Ort,
all eure Liebe, in einem fort.

Wenn ich an Weihnacht singe,
im Himmel, mit viel Kraft,
lasst Freude ihr erklingen,
dass ich es hab geschafft.

© RVB

Der Engel vom Kirchturm

Wieder klingen leis’ die Glocken,
in der dunklen kalten Nacht,
leise fallen weiche Flocken,
die der Winter uns gebracht.

Singe draußen mit den Kindern,
an der Tanne vor dem Haus,
blicke in der Kinder Augen,
reine Freude, strahlen sie aus.

Ich hörte bei der Kirchturmspitze,
noch eine zarte Stimme singen,
als vom Turm dann leise
- die Glocken hell erklingen.

© RVB

       

Der Engel mit der goldenen Stimme
Ein Engel wurde auserkoren,
noch vor der Weihnachtszeit,
gekommen ist er von der Erde,
erlöst von Schmerz und Leid.

Leise übt er ein die Weisen,
seine Stimme, zart und fein,
alle Engel lauschen ihm,
bis in die tiefe Nacht hinein.

Rein und klar der Stimme Ton,
in allen Höhen, allen Tiefen,
nun singt er bald für Gottessohn,
als Sänger, sie ihn riefen.

Wenn das Geburtstagsfest beginnt,
ist der Schäfer bei der Herde,
leise dann im Himmel singt,
der Engel von der Erde.
Schön erklingen seine Weisen,
Christus hört ihm freudig zu;
hier auf Erden wird es Nacht,
überall, geht es zur Ruh.

Tausend Sterne und noch mehr,
zeigen sich am Himmelszelt,
einer strahlt besonders hell,
auf einen Stall - auf dieser Welt.

Lang ist es her, vor tausend‘ Jahr,
lag Gottes Sohn in einem Stall,
erfreute die Mutter die ihn gebar,
lies hoffen auch, die Menschen all.

Es feiert nun die ganze Welt,
seinen Geburtstag hier auf Erden,
er, der die Liebe uns geschenkt,
ruft uns auf, lasst Frieden werden.
© RVB

 

 

 

In meinem Herzen
Silber glänzend schien der Mond
auf den kleinen See vorm Haus,
blickte zu den hellen Sternen
rief deinen Namen laut heraus.
Ich spürt‘ in meinem Herzen
nur einen kleinen Stich,
am Himmel blinkten Sterne
~ auf einmal sah ich Dich.
 
© RvB
 

 

 

        

 

"Der Weg der Bestimmung"
Walter Crane - 1882 - Mailand


Mein liebes Kind …

Schaue ich zur Sonne,
auf den hellen Mond,
blick ich in die Sterne,
rat ich, er da wohl wohnt;
ich seh an all den Orten
nur noch dein Gesicht,
alles andre aber nicht.

© RvB


       

 Kristallisierte Tränen

Sieben kleine Eiskristalle
auf einer zarten Hand,
brachte mir dein Engel
reine Liebe uns verband.
Ich wollte sie dir schenken
nur hatt’ ich nicht bedacht, dass
aus Tränen sie gemacht.
 
Werde den Schatz nun hüten
ihn schützen Tag und Nacht,
letztendlich sind es ihre Tränen,
die dein Engel mir gebracht.

 © RvB
 


      

Zarte Berührung


Seht ihr in meinem Garten
all die schöne, bunte Pracht,
Blumen die mir die Liebsten
reichlich hierher gebracht.

Ich schau täglich hier vorbei
niemand hat mich je gesehn,
aber gespürt, im Vorübergehn.

Wie ein leiser warmer Wind,
in der Berührung gleich,
leise und zart zieht sie durch euch,
dringt dann ins Herz ganz weich.

© RvB

      


Die sieben Tugenden


Sieben Worte sprach der Weise,
alle sorgsam ausgedacht,
bringen dich im Leben leise,
ruhig und sicher durch die Nacht.

In deine Worte leg die Wahrheit,
noch Demut und Gerechtigkeit,
auch Liebe und Barmherzigkeit.

Weisheit leg noch mit hinein
ihr zu folgen ist nicht leicht,
letztendlich soll dir Glaube helfen
der Tugend Ziel, wär dann erreicht.

 © RvB

      



Die Schwanenbotschaft


Sieben Schwäne flogen
aufs weite Meer hinaus,
blickte in den Himmel
rief deinen Namen aus.

Ich hörte leise eine Botschaft
nur weiß ich nicht für wen,
aber, ich lasse sie hier stehn.

Wenn Blumen in der Nacht
im Licht des Mondes blühn,
lass alles stehn und liegen
dann werden wir uns wieder sehn.

 © RvB




Meine Lieben,

so viele Jahre habe ich mit euch verbracht, wir hatten viel Spaß,
ab und zu auch geweint und gestritten, nicht immer nur gelacht.
Blicke gerne zurück, denn die Zeit mit euch war doch sehr schön
ruhig und leis’ bin ich gegangen, ein Engel kam, durft’ mit ihm gehen.

Ich bin hier glücklich und befreit von allen Qualen und aller Pein,
nur ein leichter Flügelschlag und ich kann wieder bei euch sein;
auch wenn die Augen mich nicht sehen, ihr spürt den Flügelschlag
  - als Winde, die euch sanft umwehen.

Wenn eure Gedanken sich um mich ranken, dann spür’ ich die Kraft
in euren Herzen und sehe in meinem Garten, die Lichter aller Kerzen;
leise treiben dann die Tränen neue Blüten aus dem Triebe,
denn die Kraft die uns verbindet ist die Freundschaft und die Liebe.

In Liebe eure Sabrina

 

     

      

 

 

 

        

       
       

Rudolf von Bingen

schrieb diese Abschiedsgedichte für Sabrina Wild
und wünscht allen Trauernden, die Kraft loszulassen;
 

nur so wird aus dem Schmerz, dass ein lieber Mensch gegangen ist,

Freude und Hoffnung, dass er am Ziel angekommen ist.